Alle Informationen rund um den Sachkundenachweis in kompakter Form

Inhalt

1) Für welche Bereiche sind Sachkunde-Prüfungen möglich?

2) Welche Arten an Sachkunde-Prüfungen sind möglich?

3) Für wen ist welche Sachkunde-Prüfung sinnvoll? 

4) Wie bereite ich mich auf Sachkunde-Prüfungen vor?

5) Brauche ich für beide Sachkundeprüfungsarten eine Schulung?

6) Wo kann ich die jeweiligen Prüfungen machen?

7) Was kosten Prüfungen und Schulungen?

8) Wie verläuft die Schulung und Prüfung mit Qualifikation gemäß § 11 Tierschutzgesetz?

9) Anerkennung der Sachkunde-Prüfung Terraristik mit Qualifikation gemäß § 11 Tierschutzgesetz


 

1) Für welche Bereiche sind Sachkunde-Prüfungen möglich?


Grundsätzlich kann man für folgende Sachkundebereiche separate Prüfungen ablegen:
a) Terraristik        b) Süßwasseraquaristik        c) Meerwasseraquaristik  

2) Welche Arten an Sachkunde-Prüfungen sind möglich?

 

In jedem Sachkundebereich können folgende Prüfungen abgelegt werden:

a) Allgemeine Sachkunde nach §2, sowie Sonderprüfung „Gefährliche Tiere“

     für die Fachbereiche Terraristik, Süßwasseraquaristik und Meerwasseraquaristik 

b) Sachkunde mit Qualifikation gemäß § 11 Tierschutzgesetz zum Handel

     mit Wirbeltieren für die Fachbereiche Terraristik, Süßwasseraquaristik und Meerwasseraquaristik.

 

3) Für wen ist welche Sachkunde-Prüfung sinnvoll? 

 

Allgemeine Sachkunde nach §2 TierSchG:

Diese „Grundstufe“ der Sachkunde ist für Privatleute und verantwortungsbewusste Terrarianer gedacht. Jeder interessierte Tierfreund hat hier die Möglichkeit, sich selbst und anderen zu beweisen, dass er in der Lage ist, Fische, Reptilien und Amphibien im Sinne des Tierschutzgesetzes sachgemäß zu pflegen. Die Arten dieser Tiergruppen stellen nämlich immer Fällen ganz besondere Ansprüche an die Haltung. Bei unsachgemäßer Pflege verkümmern oder sterben viele Tiere rasch. Wer also eine Schulung im Bereich Aquaristik oder Terraristik absolviert und die schriftliche Sachkundeprüfung bestanden hat, kann mit gutem Gewissen behaupten, das Rüstzeug für eine tierschutzgerechte Pflege erworben zu haben.

Manchmal reicht der Nachweis der Allgemeinen Sachkunde in einem Fachgebiet aus um eine § 11 Genehmigung zum Handel und zur Zucht einer bestimmten Tierart beim Veterinäramt beantragen zu können. Grundsätzlich muss der Züchter, wenn er bestimmte Nachzuchtmengen im Jahr überschreitet, zunächst mit dem zuständigen Veterinäramt über den  Sachverhalt zu sprechen. Wenn eine Finanzbehörde einen Hobbyzüchter als gewerblich einstuft , so muss dieser einen Antrag auf Handel und Zucht gemäß § 1 TSchG mit eben jener zu züchtenden Tierart beim Veterinäramt stellen. Wenn nur eine bestimmte Tierart gezüchtet wird, kann es sein dass der Veterinär nach einem erfolgten Gespräch und einer Besichtigung der Zuchtanlage die § 11 Genehmigung ohne einen weiteren Sachkundenachweis erteilt. Es kann aber auch sein dass er eben diesen Nachweis verlangt. Hier ist die Vorlage der Prüfung der Allgemeinen Sachkunde der VDA / DGHT GbR sicherlich ein großer Pluspunkt und erspart dem Veterinär, der ja selber nicht immer im Thema ist, ein aufwendiges Fachgespräch.
 

Die Sachkunde mit Qualifikation gemäß § 11 TierSchG:

a) Terraristik        b) Süßwasseraquaristik        c) Meerwasseraquaristik

Diese höhere Stufe der Sachkundeprüfung ist für gewerblich orientierte Interessenten und  Prüflinge vorgesehen und ist somit für folgende Personengruppen notwendig:

a) Auszubildende im Zoofachhandel

Mit der neuen Verordnung über die Berufsausbildung vom 16.07.2004 für die Ausbildungsberufe „Kaufmann / Kauffrau im Einzelhandel“ und „Verkäufer / Verkäuferin im Einzelhandel“ ist das Berufsbild des spezialisierten Zoofachkaufmannes im eigentlichen Sinne nicht mehr gegeben, da die zoofachlichen Inhalte, welche noch in der vorherigen Ausbildungsverordnung vorhanden waren, nun nicht mehr definiert sind. Somit ist eine fachliche Prüfung der Berufsbezogenen Warenkenntnisse und natürlich auch der Tierkunde nicht mehr in einem Prüfungsrelevanten Rahmen möglich, da die Themen durch die Ausbildungsverordnung nicht mehr vorgegeben sind.

Gemäß der Revision des Tierschutzgesetzes vom 22.02.2007 (Hirt/Maisack/Moritz, Vahlen Verlag) ist bei einem Antrag auf Genehmigung gemäß § 11 Tierschutzgesetz auf ein Fachgespräch mit dem Auszubildenden nicht mehr zu verzichten, sondern eine Sachkunde für die jeweiligen Tierfamilien ist nachzuweisen. Früher wurde aufgrund der Ausbildung in einem Kaufmännischen Beruf / Zoofachhandel in vielen Fällen von den zuständigen Veterinärbehörden automatisch eine entsprechende § 11-Genehmigung erstellt. Diese Vorgehensweise ist nun nicht mehr möglich.

Statt dessen muss der Auszubildende nun für jeden Tierbereich einen separaten Sachkundenachweis mit Qualifikation gemäß § 11 Tierschutzgesetz vorlegen um beispielsweise als verantwortliche Person in einem Betrieb oder Zoologischen Filialunternehmen tätig werden zu können. Derartige Genehmigungen sind immer auf Personen bezogen!

b) Personen die sich qualifizieren wollen oder müssen:

Je nach Veterinärbehörde kann es für den Hobbyzüchter notwendig werden eine entsprechende Sachkunde mit Qualifikation vorlegen zu müssen, wenn dieser von den Behörden als Gewerbsmäßig Züchtender eingestuft wird und er deshalb einen Antrag zur Genehmigung zum Handel und Zucht mit Wirbeltieren gemäß § 11 Tierschutzgesetz stellen muss. Darüber hinaus kann natürlich jeder Interessierte diese zusätzliche Qualifikation für sich erlangen.

c) Personen die sich im Tierhandel selbstständig machen wollen:

Personen, welche noch nicht im Zoofachhandel tätig waren, müssen in jedem Fall einen Sachkundenachweis mit Qualifikation gemäß § 11 Tierschutzgesetz für jeden Tierbereich den sie handeln wollen vorweisen. Dabei sind grundsätzlich die nachstehenden Schritte der Vorgehensweise absolut zu beachten, damit unnötige Kosten oder Enttäuschungen vermieden werden können:



Schritt 1:

Man sollte sich im Vorfeld mit dem Tierschutzgesetz befassen und sich auf den aktuellen Kenntnisstand über die Voraussetzungen zur Erlangung einer § 11-Genehmigung zum Handel und zur Zucht mit den entsprechenden Tieren bringen. Man sollte sich darüber im klaren sein mit welchen Tieren man handeln will oder wird und wie diese unterzubringen sind. Entsprechende Informationen, auch zur Anmeldung eines Gewerbes, erteilen die zuständigen Behörden (Veterinäramt, Gewerbeamt). Die VDA / DGHT GbR erteilt derartige Auskünfte nicht, da sie keine rechtsverbindliche Beratung ausübt. Bitte sehen Sie daher von Anfragen ab, die keinen direkten Bezug zur Sachkundeschulung und –prüfung haben.


Welche Voraussetzungen müssen bei einem Antrag auf Genehmigung gemäß § 11 Tierschutzgesetz erbracht werden?


Das Tierschutzgesetz definiert in §  11 Abs. 3 dass, wer gewerbsmäßig mit Wirbeltieren handeln will, die Erlaubnis der zuständigen Veterinärbehörde braucht. In einem Antrag auf Erteilung der Erlaubnis sind anzugeben:

1) die  Arten der betroffenen Tiere;

2) die für die Tätigkeit verantwortliche Person;

3) in den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 bis 3 Buchstaben a bis d die Räume und Einrichtungen.

Dem Antrag sind Nachweise über die Sachkunde im Sinne des Absatzes 2 Nr. 1 beizufügen.
 

Die persönlichen Voraussetzungen an die verantwortliche Person sind wie folgt definiert:

Die Erlaubnis darf nur erteilt werden, wenn

1. mit Ausnahme der Fälle des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 2c, die für die Tätigkeit verantwortliche Person auf Grund ihrer Ausbildung oder ihres bisherigen beruflichen oder sonstigen Umgangs mit Tieren die für die Tätigkeit erforderlichen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hat; der Nachweis hierüber ist auf Verlangen in einem Fachgespräch bei der zuständigen Behörde zu führen;

2. die für die Tätigkeit verantwortliche Person die erforderliche Zuverlässigkeit hat;

Hier wird in der Regel ein polizeiliches Führungszeugnis gefordert. Sind keine Negativauskünfte vorhanden oder Verstöße gegen das Tierschutzgesetz bekannt, wird unter Berücksichtigung von Abs. 1 die persönliche Voraussetzung als gegeben angesehen.

Schritt 2:

Das Vorgespräch mit dem Veterinäramt

Nach eingehenden Überlegungen und Überprüfung der zuvor geschilderten Faktoren in Hinblick auf Tierarten, Räumlichkeiten und der persönlichen Qualifikationen ist als nächster Schritt ein Gespräch mit dem zuständigen Veterinäramt des Kreises oder der Stadt anzuberaumen, in welchem/r das Gewerbe oder die berufliche Tätigkeit ausgeübt werden soll. Am besten man vereinbart telefonisch einen persönlichen Termin bei dem zuständigen Veterinär um mit diesem dessen Vorgaben an die Räumlichkeiten in Hinblick auf die geplanten Tierarten zu besprechen.

Als nächster wichtiger Punkt ist zu klären, welche persönlichen Qualifikationen der Veterinär in Hinblick auf die praktische Erfahrung im Umgang mit den jeweiligen Tierarten anerkennt. Sollte keinerlei praktische Erfahrungen im Umgang mit Tieren vorliegen, gestaltet sich das ganze recht schwierig. In diesem Fall ist zu klären in welchem Umfang ein Praktikum in welcher Einrichtung (Zoologischer Garten, Reptilienzoo, Zoofachgeschäft) dieses Defizit ausgleichen würde. Die geforderte Zeitdauer eines solchen Praktikums liegt im Ermessen des Veterinärs und kann zwischen vier Wochen und einem halben Jahr variieren.

Im Anschluss ist die Frage zu klären , ob der Amtsveterinär die VDA / DGHT Sachkundeprüfung als Ersatz für das Fachgespräch anerkennt. In Kürze liegt allen Veterinärbehörden der einzelnen Bundesländer eine Empfehlungsliste auf Basis der Empfehlung der Arge „Sachkunde“ der Bundesländer – Konzept vom 24.01.2007 vor. In diesem Schreiben ist die Anerkennung der Gleichwertigkeit der Sachkundeprüfung der Verbände VDA und DGHT gem. § 11 Tierschutzgesetz für die Bereiche Terraristik und Aquaristik ausgesprochen. Aber – einen Anspruch auf Anerkennung gibt es grundsätzlich nicht ! Aufgrund Unabhängigkeit kann kein Veterinär gezwungen werden die Sachkundeprüfungen der Fachverbände anzuerkennen. Daher – Vorher fragen !!

Sind alle diese Punkte geklärt, (man sollte sich dies - wenn möglich - schriftlich bestätigen  lassen) kann man sich zu der entsprechenden VDA / DGHT Schulung und Prüfung anmelden.


4) Wie bereite ich mich auf Sachkunde-Prüfungen vor?

Voraussetzung für die Vorbereitung auf beide Formen der Sachkundeprüfungen ist der Erwerb des Sachkundeordners für die jeweilige Tiergruppe. In der Neuauflage 2007 sind die beiden Ordner Terraristik und Aquaristik (Süßwasseraquaristik, Meerwasseraquaristik) separat bestellbar. Die jeweiligen Lerninhalte pro Prüfungsart sind dort aufgelistet.

Preise für die Sachkundeordner

Einzelverkaufspreis Sachkundeordner Aquaristik

89,00 €

Einzelverkaufspreis SachKunde-Ordner Terraristik 89,00 €
  Mengenrabatt ab 10 Ordner sortiert 10% 80,10 €
Sonderpreis für Mitglieder DGHT/VDA 65,00 €
Bei Abnahme beider Ordner (Aquaristik + Terraristik) Gesamtpreis Nichtmitglieder 159,00 €
Sonderpreis für Mitglieder DGHT/VDA 119,00 €
  Versandkostenpauschale für den Ordnerversand in Deutschland
Die genauen Versandkosten werden während des Bestellvorganges mitgeteilt.
ab
10,00 €
Versandkostenpauschale für den Ordnerversand
in Länder der Europäischen Union
Die genauen Versandkosten werden während des Bestellvorganges mitgeteilt.
ab
14,40 €
in die Schweiz fallen zusätzlich je Ordner Zollgebühren an 19,00 €

Sämtliche Preise gelten inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer !

 

5) Brauche ich für beide Sachkundeprüfungsarten eine Schulung?

 

Nur für die Prüfungen mit Qualifikation gemäß § 11 Tierschutzgesetz ist eine Schulung in einem anerkannten VDA / DGHT Schulungszentrum notwendig und unbedingte Voraussetzung.

 


6)Wo kann ich die jeweiligen Prüfungen machen?
 

a) Allgemeine Sachkundeprüfung


Die Grundstufe der Prüfung kann bei jedem registrierten Sachkundeprüfer nach vorheriger Anmeldung abgelegt werden.

Es erfolgt eine schriftliche Prüfung im Multiple-Choice Verfahren. von den ausgewählten 48 Prüfungsfragen nicht mehr als 5 Fragen falsch beantwortet wurden.

b) Prüfungen mit Qualifikation gemäß § 11 Tierschutzgesetz

Diese Prüfungsform darf mit Neuregelung des Prüfungswesens der VDA / DGHT Sachkunde 2007 nur noch in den registrierten VDA / DGHT Prüfungszentren erfolgen. Grundvoraussetzung für eine derartige Prüfung ist eine in einem der zugelassenen VDA / DGHT Prüfungszentrum absolvierte Schulung. Ausnahmen sind nicht möglich.

 

7) Was kosten Prüfungen und Schulungen?


  a) Allgemeine Sachkundeprüfung ohne Schulung:
 

Kostenpauschale einer Sachkundeprüfung

  Gesamtkosten
Prüfungen für VDA/DGHT-Mitglieder 20,00 € 
Prüfungen für Nichtmitglieder 50,00 € 


Die Zahlung der Prüfungsgebühren hat grundsätzlich vor Antritt der Prüfung zu erfolgen.

b) Prüfungen mit Qualifikation gemäß § 11 Tierschutzgesetz

Kostenpauschale einer § 11 Sachkundeprüfung

 

Gesamtkosten

Prüfungen §11 TSchG VDA/DGHT-Mitglieder

120,00 € zuzüglich gesetzlicher MwSt. (142,80 €)
Prüfungen §11 TSchG Nichtmitglieder 190,00 € zuzüglich gesetzlicher MwSt. (226,10 €)
Schulungen §11 TSchG VDA/DGHT-Mitglieder 210,00 € zuzüglich gesetzlicher MwSt. (249,90 €)
Schulungen § 11TSchG Nichtmitglieder 250,00 € zuzüglich gesetzlicher MwSt. (297,50 €)
Paketpreis: Ordner + Schulung + Prüfung § 11 TSchG  VDA/DGHT Mitglieder 449,00 € inklusive MwSt., Ordnerversand frei Haus
Paketpreis: Ordner + Schulung + Prüfung § 11 TSchG  VDA/DGHT Nichtmitglieder 599,00 € inklusive MwSt., Ordnerversand frei Haus

 

Sämtliche Preise gelten zuzüglich der Verwaltungsgebühren des jeweiligen Amtsveterinärs nach der gültigen Gebührenordnung des Kreises.

Nachprüfungen sind nur nach erneuter Schulung möglich.

Sachkundeschulungen finden vorbehaltlich der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl statt. Bei unentschuldigtem Fernbleiben von der Schulung, werden 75 % der Vorauszahlung als Stornokosten einbehalten.

Schulungsgebühren sind im voraus zu entrichten, Prüfungsgebühren spätestens am Tag der Prüfung. Bei Kauf des Sachkundepaketes (Ordner+Schulung+Prüfung) ist der Gesamtpreis im voraus zu entrichten.

Sonderkonditionen für Gruppenschulungen:

Bei der Buchung von Seminaren mit Gruppenschulung für Filialbetriebe oder dergleichen können 10 % Rabatt auf die Prüfungs- und Schulungsgebühren gewährt werden, wenn eine Mindestteilnehmerzahl von 15 zahlenden Teilnehmern garantiert ist.  

Bei Buchung mehrerer Seminare durch dasselbe Unternehmen können darüber hinaus gehende Rabatte vereinbart werden.

 

8) Wie verläuft die Schulung und Prüfung mit Qualifikation gemäß §11 TierSchG?
 

Die Schulungen werden von jedem Prüfungszentrum in Eigenverantwortung nach vorgegebener Prüfungsordnung der Verbände VDA / DGHT GbR durchgeführt. Termine zu den entsprechenden Schulungen und Prüfungen finden sich auf der Homepage.


a) Vor Prüfungen nach § 11 Tierschutzgesetz muss der Prüfling an einer theoretischen Schulung in einem der anerkannten Schulungszentren teilnehmen, die unter Leitung eines §-11-Prüfers im Umfang von mindestens 16 mal 45 Minuten durchgeführt wird. 

b) Zusätzlich muss er an einer mindestens zweistündigen praxisorientierten Einweisung und Schulung teilnehmen, die in einer passenden Einrichtung wie beispielsweise Zoologischer Garten oder Zoofachgeschäft durchgeführt wird.

Es erfolgt im Anschluss eine schriftliche Prüfung im Multiple-Choice Verfahren. Zusätzlich muss der Prüfling eine praktisch-mündliche Prüfung bestehen.

Nach der schriftlichen Prüfung findet die praktisch-mündliche Prüfung im Beisein des Amtsveterinärs statt. Die praktische Prüfung soll besonders auch den fachgerechten Umgang mit Tieren im Alltagsgeschehen des Zoofachhandels umfassen wie beispielsweise Terrarieneinrichtung, Behandlung von eintreffenden Tiersendungen, Fang, Verpackung und Versand von Tieren, Arterkennung anhand von Fotos.

Die Prüfung nach § 11 Tierschutzgesetz gilt als bestanden, wenn von 96 Fragen nicht mehr als 5 Fragen falsch beantwortet wurden und die praktische und mündliche Prüfung erfolgreich war.

 
 

9)Anerkennung der Sachkunde-Prüfung Terraristik mit Qualifikation gemäß §11 TierSchG
 

Die Anmeldungen zu Schulungen und Prüfungen werden von den Prüfungszentren entgegengenommen.

Aufgrund der Kostenstruktur können nur Gruppenschulungen und –prüfungen mit ca. 10-15 Personen durchgeführt werden.

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